Die Mini-Transat ist eine Regatta auf dem Atlantik, die alle zwei Jahre stattfindet. Die Regatta spielt sich zwischen Segelbooten von sechseinhalb Metern Länge in Einsamkeit ab mit Start ab der Bretagne und Ziel auf den Antillen ab. Es handelt sich um ein richtiges Abenteuer, reichhaltig an Reiz und Grossartigkeit, das 1977 vom Engländer Bob Salomon erfunden wurde. Dieser Wettlauf wurde als Reaktion auf die gigantischen Open-Regatten Ende der 70-er Jahre gestartet, in dem das Motto der ersten englischen Transats beibehalten worden ist: ein Mann, ein Boot und der Ozean.
Das Verbot keine andern Navigationssysteme ausser des Sextants und des Radio-Winkelmessers zu benützen, bestand bis zur letzten Durchführung und unterstreichen die Kenntnisse des Meeres und der Seglerei der einzelnen Teilnehmer. Die Beziehung zum Meer und zur Natur ist absolut.
Man sagt, aber es kann sein, dass dies nur eine Legende ist, dass Bob Salomon vor seiner ersten Regatta mit seinem Boot einen seltsamen Test machen wollte, um dessen Widerstandskraft zu prüfen: ein Kran hob das Boot bis über 4 Meter über den Meeresspiegel und liess es anschliessend ins Wasser fallen. Falls nach dem Fall das Boot intakt war, konnte es auch den Wellen des Atlantiks ausgesetzt werden... Die zweite Veranstaltung fand unter der Führung vom Franzosen Jean Luc Garnier statt.
Vieles hat sich danach geändert und die Minis gelten heute als „Universitätsprüfung“ des Yacht-Designs, in dem deren technologische Erneuerungen getestet werden. Diese Minis sind relativ kostengünstig und schnell und somit für die italienische Segelfahrt von grossem Interesse. Der bewohnbare Platz im Bootsinnern ist eng: auf sechseinhalb Meter Bootslänge beträgt der Innenraum weniger als drei Kubikmeter und es müssen 200kg Material, die Segel und die Kambuse darin Platz finden und zudem muss eine Person während mehr als drei Wochen darin wohnen.
Aber dies macht aus dieser Veranstaltung ein faszinierendes Abenteuer..!


